Preisträger

Franz-Tumler-Literaturpreis 2011

Joachim Meyerhoff für den Roman "Alle Toten fliegen hoch"

Joachim Meyerhoff

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Begründung der Jury:

Wie ein junger Mann vom Pendler zum Reisenden wird, wie er in Amerika ankommt, indem er die norddeutsche Provinz gegen die Provinz des immer noch Wilden Westens vertauscht, wie er sich „vom heimatlichen Liebesballast“ seiner Familie befreit, kurzum: wie er erwachsen wird, davon handelt dieser Roman.

 „Eine Niederlage ist immerhin ein Erlebnis“, das lernt der Held zuerst. Mit anarchischer Fabulierlust und mit großem Gespür für Situationskomik und für Pointen eröffnet Joachim Meyerhoff ein Kaleidoskop von Geschichten, erzählt er von bizarr merkwürdigen Figuren und Abenteuern.  Mitten in das amerikanische Austauschjahr des Erzählers platzt die Nachricht vom Unfalltod seines Bruders. Das Schreckliche sickert gleichsam subkutan ins Geschehen und am Ende scheint der so lustige Bericht als eine sehr eigenwillige Form der Trauerarbeit.

 

Mit großer Rasanz führt „Alle Toten fliegen hoch“ an den Ausgangspunkt zurück und eröffnet zugleich einen neuen Horizont. Joachim Meyerhoff hat uns eine Trilogie versprochen.

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Publikumspreis

tl_files/tumler/images/finalisten/2011/Rosenfeld_sw.jpgDer Publikumspreis ging 2011 an die Autorin Astrid Rosenfeld („Adams Erbe“), sie gewinnt einen dreiwöchigen Aufenthalt in der Künstlerwohnung auf den Rimpfhöfen und wird auch Lesungen in Vinschger Bibliotheken abhalten. Der Publikumspreis ergibt sich aus den Meinungen der Leser und Leserinnen der Vinschger Bibliotheken, die einen Stimmzettel abgeben konnten. Auch das Saalpublikum konnte während der Lesungen in Laas votieren.

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