Nominierungen

Franz-Tumler-Literaturpreis 2019

für zeitgenössische deutschsprachige Debütromane

  • Marko Dinić: Die guten Tage. Zsolnay Verlag, Wien 2019.
    Nominiert von Gerhard Ruiss

  • Angela Lehner: Vater unser. Verlag Hanser Berlin, Berlin 2019.
    Nominiert von Gabriele Wild

  • Emanuel Maeß: Gelenke des Lichts. Wallstein Verlag, Göttingen 2019.
    Nominiert von Daniela Strigl


  • Lola Randl: Der Große Garten. Verlag Matthes & Seitz, Berlin 2019.
    Nominiert von Hans-Peter Kunisch

  • Niko Stoifberg: Dort. Verlag Nagel & Kimche, Zürich 2019.
    Nominiert von Manfred Papst

Ausschreibung

Franz-Tumler-Literaturpreis 2019

für zeitgenössische deutschsprachige Debütromane

 

Die Gemeinde Laas, der Bildungsausschuss Laas, Literatur im Südtiroler Künstlerbund und der Verein der Vinschger Bibliotheken schreiben die

7. Ausgabe des internationalen
Franz-Tumler-Literaturpreises

aus.

Aus allen deutschsprachigen Debütromanen, die zwischen dem 1.1.2019 und dem
15.5.2019 erscheinen, wählt eine internationale Jury fünf Romane aus.
Publikationen im Eigenverlag werden nicht berücksichtigt.

Die Nominierten werden zur Austragung des Preises nach Laas geladen - es handelt sich um einen Auswahlpreis, somit können keine Einsendungen vorgenommen werden.

 

Programm

Donnerstag, 19. September 2019: abends Eröffnung des Preises im Gasthaus Krone, Laas

Freitag, 20. September 2019: vormittags und nachmittags Lesungen und Jurydiskussionen vor Publikum im Josefshaus, abends Preisverleihung in der Markus- Kirche von Laas

Preise

Franz-Tumler-Literaturpreis: 8000 €, gestiftet von der Südtiroler Landesregierung sowie Schreib- und Leseaufenthalt in Laas im Rahmen der Vinschger Literaturtage (September 2020)

Publikumspreis: Schreibaufenthalt auf dem Rimpfhof am Vinschger Sonnenberg, gestiftet vom Verein der Vinschger Bibliotheken

Jury

Hans-Peter Kunisch (Freier Journalist und Mitarbeiter Süddeutsche Zeitung
und Die Zeit, Berlin)

Manfred Papst (Literaturwissenschaftler, Redakteur und Autor, Zürich)

Gerhard Ruiss (Autor und Literaturwissenschaftler, Wien)

Daniela Strigl (Literaturwissenschaftlerin und -kritikerin, Autorin, Wien)

Gabriele Wild (Germanistin, Literaturvermittlerin und Programmgestalterin
des Literaturhauses am Inn, Innsbruck)

 

Weitere Informationen

Gemeinde Laas, Vinschgaustraße 52, I-39023 Laas, Südtirol

www.tumler-literaturpreis.com
presse@tumler-literaturpreis.com

Franz-Tumler-Literaturpreis

für zeitgenössische deutschsprachige Debütromane

Franz Tumler

Der Franz-Tumler-Literaturpreis wird alle zwei Jahre vergeben, und zwar an einen von einer fünfköpfigen Jury ausgewählten deutschen Debütroman (Erstroman). Es handelt sich um einen Auswahlpreis, somit können keine Einsendungen vorgenommen werden. Der Preis trägt den Namen Franz Tumlers (1912-1998), eines bedeutenden Romanschriftstellers unseres Landes. Der Preis wird in Laas ausgetragen, weil Laas aufgrund der Herkunft von Tumlers Familie eine tiefe Beziehung zu Franz Tumler aufgebaut hat. Tumler hat seine Tante und ihre Familie gerne in Laas besucht und ein Jahr bei ihnen verbracht. Dadurch konnte er das Dorfleben gut beobachten und beschreiben. Laas will mit diesem Literaturpreis an das literarische Werk des Schriftstellers Tumler erinnern. Vor dem Hintergrund der kritischen Auseinandersetzung mit Leben und Werk Tumlers wird in Laas mit einem Preis in der Höhe von 8000 Euro junge Literatur nachhaltig gefördert, so wie es Franz Tumler selbst zeit seines Lebens, aber vor allem in Berlin, gewollt und getan hat.

Teil des Preises ist ein Aufenthalt in Laas, dieser soll dem Sieger/der Siegerin des Franz-Tumler-Literaturpreises die Möglichkeit bieten, Kultur und Landschaft des Vinschgaus nicht zuletzt auch über die Texte Tumlers besser kennen zu lernen. In Begegnungen mit interessierten Leser/innen sowie mit jungen Menschen kann der Preisträger/die Preisträgerin das eigene literarische Werk vorstellen und nahe zu bringen.

Im Rahmen des Franz-Tumler-Literaturpreises wird außerdem ein Publikumspreis vergeben, dabei bestimmen die Leserinnen und Leser der Südtiroler Bibliotheken ihren Favoriten unter den Nominierungen. Auch das Saalpublikum, das bei den Lesungen anwesend ist, kann mitstimmen. Der Publikumspreis umfasst einen dreiwöchigen Schreibaufenthalt in der Künstlerwohnung auf dem Rimpfhof und Lesungen im Vinschgau.